Gemeindebrief Tutorial: Tonwertkorrektur

So optimieren Sie Bilder für Ihren Gemeindebrief mittels Tonwertkorrektur

Die Beispiele sind in Adobe Photshop erstellt, können aber so in der Form mit anderen Programmen nachvollzogen werden.

Histogramm (Tonwertkorrektur)

Im Tonwertkorrektur-Dialog wird der Tonwertumfang eines Bildes angezeigt. Auf der X-Achse werden alle vorkommenden Tonwerte gezeigt. Der Tonwertumfang meint alle im Bild auftretenden Tonwerte, spiegelt also die Spanne zwischen den dunkelsten (Tiefen) und hellsten Tönen (Lichter) eines Bildes wider. Das Histogramm dient als visuelle Hilfe beim Einstellen der Farbwerte des Bildes und stellt die Verteilung der Pixel eines Bildes auf die verschiedenen Helligkeitsstufen grafisch dar. Die Y-Achse zeigt die Häufigkeit der Pixel einer Tonwertstufe. Am Histogramm können Sie ablesen, ob das Bild für eine gute Korrektur über genügend Details in den Tiefen (im linken Teil des Histogramms), Mitteltönen (in der Mitte) und Lichtern (rechts) verfügt.

 


Dies ist unser Originalbild in CMYK, etwas unterbelichtet und mit zu wenig Kontrast. In unserem Beispiel haben wir die Tonwertkorrektur über den gesamten CMYK Kanal gemacht. Es besteht auch die Möglichkeit, gezielt einzelne Farbkanäle einzeln zu verändern. Dies gilt auch für das Farbmodell an sich. Unser Ursprungsbild lag im CMYK Modus vor. Bei direkten Bildern aus einer Digitalkamera würde das Farbmodel RGB sein. Selbstverständlich können Sie Ihre Korrekturen in diesen Farbmodus vornehmen. Sie sollten aber dann nicht vergessen, am Ende Ihre Korrekturen in den CMYK Modus zu wechseln.