Gemeindebrief Tutorial: Bildauflösung

Farbbilder im Gemeindebrief einsetzen - aber bitte in der richtigen Auflösung

Die Bildgröße gibt die Abmessung eines Bildes an, die in Einheiten wie Millimeter, Inch oder Punkt angezeigt wird. Die Auflösung zeigt an, wie viele Pixel sich auf auf einem Inch, bzw. auf einem Zentimeter befinden.
Bitte beachten Sie: Für den Druck benötigen Ihre Bilder eine Auflösung von 300 dpi (Dots per Inch) im Abbildungsmaßstab 1:1. Dies gilt sowohl für Farb- als auch Graustufenbilder. Einstellungen für Strichzeichnungen (Bitmap) finden Sie auf den nachfolgenden Seiten.

Bilder, die mit einer Digitalkamera aufgenommen werden haben eine Standardauflösung von 72 dpi. Wie können Sie nun ein solches Bild für den Druck aufbereiten und sicherstellen, dass die Auflösung bei der gewünschten Abbildungsgröße für den späteren Druck ausrecht?
Das Dialogfeld „Bildgröße" Ihres Bildbearbeitungsprogrammes liefert Ihnen die Angaben zur Auflösung und Ausgabegröße eines Bildes.

 

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Unsere Beispieldatei hat eine Auflösung von 72 Pixel pro Inch (Zoll), die Ausgabegröße läge bei dieser Auflösung bei 121,92 x 81,28 cm. Für die Druckausgabe benötigen Sie eine Auflösung von 300 dpi. Nach Änderung der Auflösung auf 300 dpi (beachten Sie bitte, dass die Option „Bild neu berechnen" nicht ausgewählt sein darf), hat sich die Ausgabegröße auf 29,26 x 19,51 cm reduziert. Die Menge der Pixel (Bildinformation) ist hiebei nicht verändert worden.

 

Das Bild einfach vergrößern?

Was geschieht, wenn Sie ein Bild mit niederiger Ausgangsauflösung einfach über die Option „Bild neuberechnen" künstlich vergrößern, sehen Sie an dem Beispiel auf der rechten Seite.
Fehlende Bildinformationen werden beim „Hochrechnen" der Datei durch die Bildbearbeitungs-Software rechnerisch ergänzt. Das Ergebnis ist in den allermeisten Fällen nicht zufriedenstellend. Im Druck erscheinen solche Bilder unscharf und verwaschen.

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Die kleinere Abbildung zeigt die Ausgangsdatei in Originalgröße. Das größere Bild rechts ist mit Photoshop künstlich hochgerechnet, um eine vergrößerte Darstellung zu erreichen.
Das Ergebis: Unscharf und verwaschen..

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jpeg_optionSpeicherplatz sparen durch Bildkompression

Komprimierungsverfahren wie JPEG vereinfachen komplexe Bildinformationen und können so die Dateigröße erheblich reduzieren. JPEG zum Beispiel basiert auf dem Umstand, dass das menschliche Auge auf Helligkeit empfindlicher reagiert als auf Farbe. Beim Komprimieren wird dem Bild deshalb ein Teil der Farbinformation entzogen, während die Helligkeitswerte vollständig beibehalten werden. Beim Öffnen einer komprimierten Datei in einem Programm, wird aus den verbliebenen Farbinformationen die Farbe aller Bildpunkte berechnet.
Grundsätzlich ist die Komprimierung eines Bildes mit dem JPEG-Verfahren zwar mit einem Verlust der Bildqualität verbunden, bei der Auswahl des richtigen Komprimierungsgrades ist dieser aber zu vernachlässigen. Der Vorteil der deutlich geringeren Dateigröße gegenüber anderen Formaten wie zum Beispiel TIFF oder macht JPEG, bei richtig gewälter Komprimierungsstufe, zum Dateiformat der Wahl.