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  • Gemeindebrief Tutorial: Spalteneinteilung

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  • Gemeindebrief Tutorial: Layoutstandards festlegen

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  • Kleine Tricks mit großer Wirkung

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Gemeindebrief Tutorial: Dokument-Dateien mit Seitenbeschnitt

Dokument-Dateien für Ihren Gemeindebrief mit Seitenbeschnitt-Zugabe anlegen

Warum benötige ich überhaupt eine Beschnittzugabe?

Nach dem Drucken, Zusammentragen und Heften Ihres Gemeindebriefes wird dieser in der Druckerei in einem letzten Bearbeitungsschritt sauber auf das Endformat beschnitten. Der Beschnitt ist der im Layout außerhalb des definierten Seitenformats angelegte Überrand von 2-3 mm Breite.  Dieser Randbereich fällt nach dem Druck Ihres Gemeindebriefes durch das Beschneiden des Papiers weg.

Anschnitt_1Wichtig ist noch zu beachten, dass Sie einerseits Bild- und Gestaltungselemente, die sich später bis zum Rand erstrecken sollen, mindestens 3mm über das angelegte Seitenformat hinaus platzieren, andererseits aber auch Objekte, die nicht beschnitten werden sollen, einen Mindestabstand von 3 mm zum Endformat-Rand aufweisen.

Ein Anschnitt empfiehlt sich generell bei Drucksachen, die zugeschnitten werden müssen. Nicht erforderlich ist der Anschnitt, wenn im Dokument keine randlosen Bilder oder Hintergründe vorhanden sind, sondern ein weißer Rand.

Dokument-Anlage am Beispiel des Layoutprogramms Adobe InDesign:

Richten Sie das Dokument in der Größe ein, wie Ihr Gemeindebrief später auch aussehen soll, zum Beispiel DIN A5 (148 mm x 210 mm) im Hochformat. Erstellen Sie Ihren Gemeindebrief im Programm InDesign, können Sie schon beim Einrichten als Zielmedium „Druck“ angeben, sowie den Satzspiegel (Stege) und den Anschnitt (3 mm) festlegen.

doppelseite


Schon beim Einrichten des Dokuments für Ihren „Gemeindebrief in Farbe“ kann der Anschnitt ausgewählt und berücksichtigt werden. Dazu müssen Sie im InDesign in der Eingabemaske für die Dokumentanlage den Schalter "Mehr Optionen" aktivieren. Anschließend können Sie den Anschnitt 3 mm für alle 4 Seitenränder angeben.


SeitenIhren Gemeindebrief legen Sie mit der Option "Doppelseite" so an, dass die Titelseite als erste Seite im Dokument erscheint, sowie die Rückseite als letzte Seite.

 

Schneidmarken
Schneidmarken

 

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Gemeindebrief Tutorial: Spalteneinteilung

Spalten verbessern die Lesbarkeit und dienen als Gestaltungsraster für Ihren Gemeindebrief

Überlange Textzeilen mit mehr als 60 Anschlägen (Leerzeichen werden hier mitgezählt) sind schlecht lesbar. Um sowohl die Lesbarkeit als auch das optische Gestaltungsbild einer Seite zu verbessern, sollten Sie den Satzspiegel Ihres Gemeindebriefes in Spalten aufteilen. Der Satzspiegel ist der Bereich, in dem der Text auf einer Seite erscheint. Dazu gehören auch die Fußnoten, die Seitenzahl, Randbemerkungen und Kopfzeilen.

Layoutprogramme bieten bei der Erstellung eines Seitenrasters optimale Hilfestellung. Die Aufteilung der Seiten in Spalten und die Festlegung der Seitenränder mit Fußsteg, Außensteg, Kopfsteg und Innensteg wird bereits bei der Neuanlage eines Dokuments festgelegt.

Bei der Wahl der geeigneten Spaltenbreite sollte berücksichtigt werden, daß nicht viel weniger als vierzig und nicht viel mehr als sechzig Zeichen in einer Zeile stehen. Die Laufweite und die Größe der Grundschrift spielen bei der Entscheidung für die richtige Spaltenbreite eine wichtige Rolle. Bei einer kleineren Schrift mit enger Laufweite sollte sie Spaltenbreite verringert werden und umgekehrt.

Spaltenabstände sollten Textspalten von einander abgrenzen, jedoch nicht soweit daß sie optisch auseinanderfallen. Als Orientierungshilfe für den Abstand zwischen den Spalten können Sie die Breite des Buchstabenpaares "mi" aus der verwendeten Grundschrift verwenden.

Bei einzelnen Seiten können die Randabstände für den Kopf-, Innen- und Außensteg in etwa gleich und der Randabstand für den Fußsteg etwas größer sein. Bei Doppelseiten wird der Innensteg zumeist etwas kleiner als der Außensteg gewählt, damit die beidseitigen Satzspiegel optisch nicht auseinanderdriften.

Je mehr Spalten ein Satzspiegel hat, desto weniger Text kann er aufnehmen, jedoch gibt es mehr Variationen in der Text und Bildanordnung.

 

6spaltigB

 

Einspaltiger Satzspiegel

...ist am besten für textlastige Publikationen geeignet. Bilder werden meist der Breite des Satzspiegels angepasst. Der Gestaltugsfreiraum ist relativ eingeschränkt.

Zweispaltiger Satzspiegel

...bietet sich an wenn Text in der ersten Spalte, Bilder oder z.B. Infoboxen in der zweiten Spalte erscheinen sollen.

Dreispaltiger Satzspiegel

...findet häufig in Broschüren und Anzeigen Verwendung. Diese Spalten kann leicht zu etwas konservativen und traditionellen Ergebnissen führen, wenn man sich zu stark von der Symmetrie beeinflussen läßt.

Vierspaltiger Satzspiegel

... läßt bereits eine sehr flexible Anordung von Texten und Bildern zu. Zeitschriften und andere großformatige Publikationen sind häufig in vier- und mehrspaltigem Layout gestaltet.

Mehr als vier Spalten

... bieten die Möglichkeit sehr ausgefallene und eigenwillige Layouts zu entwickeln.


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Gemeindebrief Tutorial: Layoutstandards festlegen

Konsequente Anwendung eines Layoutstandards führt zu einem verbesserten Erscheinungsbild Ihres Gemeindebriefes

Um für Ihren Gemeindebrief ein optisch ansprechendes, stimmiges und gut lesbares Erscheinungsbild zu erreichen, sollten Sie im Vorfeld einige Layoutstandards festlegen, die Sie über (fast) alle Seiten des Gemeindebriefes beibehalten.

spaltenrasterSeitenraster

Layoutprogramme bieten Ihnen die Möglichkeit ein Layoutraster mittels Spaltengrundraster und Hilfslinien zu erstellen.

Bei der Neuanlage eines Dokuments können Sie neben der Seitengröße auch die Randbreiten, Spaltenanzahl und Stegbreiten (Abstand zwischen den Spalten) definieren.

Wiederkehrende Elemente wie Seitennummerierungen, Seitenhintergrundfarbe/grafik, und Hilfslinienraster z.B. für die Platzierung von Bildern lassen sich in den meisten Layoutprogrammen auf sogenannten Dokumentmusterseiten platzieren. Dieses Muster wenden Sie anschließend einfach auf die eigentlichen Inhaltsseiten an, meistens funktioniert dies durch Drag & Drop, also indem Sie das Vorschaubild der Dokumentmusterseite aus der Seitenübersichtspalette auf die Inhaltsseiten-Vorschaubilder ziehen.

Schriften

Nutzen Sie unbedingt die Möglichkeit Ihres Layoutprogramms Schrift- und Absatzformate vorzudefinieren. Legen Sie Standardschriftformate für Headlines (Hauptüberschriften), Sublines (Unterübrschrift), Fließtext und Bildunterschriften an. Wählen Sie hierbei den gewünschten Schrifttyp, die Schriftgröße und den Zeilenabstand. Wiederkehrende Elemente wie Zitate, Infokästen und Aufzählungen lassen sich ebenfalls über Absatzformate festlegen. Neben der Typografie der verwendeten Schriften solten Sie auch deren Farben (in CMYK) deklarieren.

Erstellen Sie Absatzformate für Schrifttyp, Schriftgröße, Schriftfarbe und Zeilenabstand für:

  • Hauptüberschriften
  • Unterüberschriften
  • Bildunterschriften
  • Vorspann
  • Zwischenüberschriften
  • Infokästen
  • Zitate

TIPP: Werfen Sie doch einfach einmal einen eingehenderen Blick auf die Seitengestaltung in Zeitschriften mit ansprechendem Layout und lassen Sie sich von der Seitenaufteilung und Zusammenstellung der Schriften (Größenverhältnisse und Typografie) inspirieren.

 

Absatzformate

Keine Regel ohne Ausnahme

Es kann auf der einen oder anderen Seite Sinn machen, vom Raster abzuweichen - eine andere, vielleicht ausgefallene Headline-Typo zu wählen oder einen besonderen Seitenhintergrund, um eine thematische Zesur zu unterstreichen. Ein gutes Beispiel hierfür wäre "Die Seite für Kinder" mit Rätseln und Beiträgen von und für Kinder. Hier machen verspieltere Gestaltungselemente und Schriftarten absolut Sinn.

 

 

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Kleine Tricks mit großer Wirkung


Ein gutes Beispiel, wie man mit kleinsten Veränderungen Großes bewirken kann, sehen Sie hier.

 

Titel_alt

Bild: VORHER

Dieser Gemeindebrief, bzw. diese Vorlage wurde in unserem Haus zum Druck in Auftrag gegeben.

Das Motiv an sich sehr bunt, ansprechend, freundlich. Eine gute Wahl für ein Hintergrundbild. Allerdings wirkt es etwas flach, die Farben könnten etwas leuchtender sein und das Ei dadurch optisch etwas mehr an Tiefe gewinnen.

 

Was besonders auffällt:

Die Schrift an sich ist viel zu klein, daß es sich um einen Gemeindebrief handelt, ist leider kaum lesbar

(Schwarze Schrift auf einem farbigen Hintergrund - in diesem Fall wird ein gewisser „Camouflage“- Effekt erzeugt)

Insgesamt wirkt das Ganze etwas „unrund“.

 

 

Titel_neu

Bild: NACHHER

Durch kleine Korrekturen am Hintergrund, indem wir den Kontrast und die Sättigung etwas erhöht haben, kommen die Farben mehr zur Geltung und werden leuchtender. Das Ei bekommt mehr Plastizität.

Für den Namen „Gemeindebrief“ haben wir in eine Schreibschrift ausgewählt, sowie eine neue Farbe. Darunter steht jetzt auch der Name der Gemeinde. Die Geltungsdauer des Gemeindebriefes, in diesem Fall April bis Juni 2011, haben wir bewusst als Eyecatcher in die untere rechte Ecke gesetzt. So fällt er gleichzeitig auf, fügt sich aber in das Gesamtbild ein.

Ebenso verfahren sind wir mit dem Schriftzug „Frohe Ostern!“ Eine andere Schrift, das Ganze größer gesetzt und mit einer Farbe versehen.

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Gestaltungselemente

Gestaltungselemente für Ihren Gemeindebrief

Fotos dürfen auch einmal über den Rand „hinausschießen“, oder auch schräg gestellt werden. Oder aber Sie benutzen ein Foto als gestalterisches Element im Hintergrund, wobei allerdings zu beachten ist, daß die Deckkraft nicht zu stark ist (der Text muss noch lesbar sein!) und auch das Motiv geeignet ist, denn man möchte es ja trotzdem noch erkennen.

Arbeiten Sie bei Fotos ruhig auch mit Effekten, wie unterlegten Schatten, die das Bild plastischer erscheinen lassen, testen Sie Spiegelungen, Ausblendungen mittels Verläufen etc. Hier zählt vor allem: Ausprobieren. Beachten Sie allerdings, daß die Bilder nach Möglichkeit auch eine Bildunterschrift haben sollten, bzw. daß sich das Motiv von selbst erklärt und es mit dem Text harmoniert. Achtung: Bildunterschriften gehören, wie der Name schon sagt, UNTER das Bild! So ist eine bessere Lesbarkeit gegeben, als wenn sie im Bild steht.

mauritius

So besser nicht...

Bilder hinter einem Text zu platzieren, ist an und für sich immer eine gute Idee, um eine Seite zu gestalten. Allerdings sollten Sie bedenken, daß das Motiv geeignet ist (es sollte schon noch zu erkennen sein) und ganz wichtig, dass der Text noch lesbar ist.
In diesem Fall wäre es besser gewesen, auf der linken Seite das Foto über die komplette Seite laufen zu lassen.
Auf der gegenüber liegenden Seite ist der Text leider kaum lesbar aufgrund des düsteren Bildes im Hintergrund. Was auf dem oberen Foto abgebildet ist, lässt sich zusätzlich nur schwer erahnen.

 

Kleiner Effekt, große Wirkung: Ein grafisches Element, wie z.B. ein Kreuz oder ein stilisiertes Kirchenfenster, kann ein kleines Schmuckstück auf Ihrer Seite darstellen, indem es beispielsweise in einer Ecke positioniert wird.

Ebenso optisch reizvoll ist eine Initiale am Textanfang, die sich farbig vom Rest unterscheidet oder in vergrößerter Form wiederholend unter dem Text platziert wird.

TIPP: Betrachten Sie beim Gestalten am besten immer eine Doppelseite. So laufen Sie nicht Gefahr, das Ganze optisch zu erschlagen oder durch zu kleine Bilder für Langeweile zu sorgen. Ein ausgewogenes Spannungsverhältnis wirkt professionell!

Ebenso ansprechend wirken Farbflächen im Hintergrund, oder auch farbige Verläufe oder einfach nur Linien. Je nach Einsatz wird das Ganze dadurch noch mehr gegliedert, es wirkt aufgeräumter, bzw. gewisse Anteile werden dadurch optisch noch hervorgehoben.

TIPP: Wenn Sie Infokästen mit Detailinformationen in Ihren Gemeindebrief einbauen, unterlegen Sie sie mit Farbe! Dadurch erreichen Sie eine erhöhte Aufmerksamkeit!

 

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Gestaltungselemente

Gestaltungselemente für Ihren Gemeindebrief

Fotos dürfen auch einmal über den Rand „hinausschießen“, oder auch schräg gestellt werden. Oder aber Sie benutzen ein Foto als gestalterisches Element im Hintergrund, wobei allerdings zu beachten ist, daß die Deckkraft nicht zu stark ist (der Text muss noch lesbar sein!) und auch das Motiv geeignet ist, denn man möchte es ja trotzdem noch erkennen.

Arbeiten Sie bei Fotos ruhig auch mit Effekten, wie unterlegten Schatten, die das Bild plastischer erscheinen lassen, testen Sie Spiegelungen, Ausblendungen mittels Verläufen etc. Hier zählt vor allem: Ausprobieren. Beachten Sie allerdings, daß die Bilder nach Möglichkeit auch eine Bildunterschrift haben sollten, bzw. daß sich das Motiv von selbst erklärt und es mit dem Text harmoniert. Achtung: Bildunterschriften gehören, wie der Name schon sagt, UNTER das Bild! So ist eine bessere Lesbarkeit gegeben, als wenn sie im Bild steht.

mauritius

So besser nicht...

Bilder hinter einem Text zu platzieren, ist an und für sich immer eine gute Idee, um eine Seite zu gestalten. Allerdings sollten Sie bedenken, daß das Motiv geeignet ist (es sollte schon noch zu erkennen sein) und ganz wichtig, dass der Text noch lesbar ist.
In diesem Fall wäre es besser gewesen, auf der linken Seite das Foto über die komplette Seite laufen zu lassen.
Auf der gegenüber liegenden Seite ist der Text leider kaum lesbar aufgrund des düsteren Bildes im Hintergrund. Was auf dem oberen Foto abgebildet ist, lässt sich zusätzlich nur schwer erahnen.

 

Kleiner Effekt, große Wirkung: Ein grafisches Element, wie z.B. ein Kreuz oder ein stilisiertes Kirchenfenster, kann ein kleines Schmuckstück auf Ihrer Seite darstellen, indem es beispielsweise in einer Ecke positioniert wird.

Ebenso optisch reizvoll ist eine Initiale am Textanfang, die sich farbig vom Rest unterscheidet oder in vergrößerter Form wiederholend unter dem Text platziert wird.

TIPP: Betrachten Sie beim Gestalten am besten immer eine Doppelseite. So laufen Sie nicht Gefahr, das Ganze optisch zu erschlagen oder durch zu kleine Bilder für Langeweile zu sorgen. Ein ausgewogenes Spannungsverhältnis wirkt professionell!

Ebenso ansprechend wirken Farbflächen im Hintergrund, oder auch farbige Verläufe oder einfach nur Linien. Je nach Einsatz wird das Ganze dadurch noch mehr gegliedert, es wirkt aufgeräumter, bzw. gewisse Anteile werden dadurch optisch noch hervorgehoben.

TIPP: Wenn Sie Infokästen mit Detailinformationen in Ihren Gemeindebrief einbauen, unterlegen Sie sie mit Farbe! Dadurch erreichen Sie eine erhöhte Aufmerksamkeit!